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RA Michael Faber

Abteilung Umwelt

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Fachthemen // Umwelt & Energie

Umwelt & Energie


Der Groß- und Außenhandel trägt aufgrund seiner zentralen Funktionen in der Wertschöpfungskette und im internationalen Handel besondere Verantwortung bei der Bewältigung von Umweltproblemen und wird dieser auch gerecht. Mit der Bündelung der Angebote und einer ausgeklügelten Logistik reduziert der Großhandel die „Schnittstellen“ zwischen Lieferanten und Abnehmern und damit Fehlchargen und unnötigen Ressourceneinsatz.

Umweltschutz stellt eine große Chance für die deutsche Wirtschaft dar. Deutsche Außenhändler sorgen hierbei für die weltweite Bereitstellung umweltfreundlicher und innovativer Problemlösungen und leisten so einen substantiellen Beitrag bei der Bewältigung von Umweltproblemen und der Erhöhung der Energieeffizienz.

Um seine Funktionen optimal zu erfüllen, darf der Groß- und Außenhandel nicht durch weitere starre und bürokratiefördernde Vorgaben belastet werden. Stattdessen sollten berechtigte umweltpolitische Belange durch moderne und marktbasierte Instrumente umgesetzt werden.

Unsere Ziele


Umwelt- und Klimaschutz dürfen nicht als Vorwand für neuen Dirigismus missbraucht werden. Bei der Bewältigung der umwelt- und klimapolitischen Herausforderungen muss die Politik Instrumente finden, welche die Belastungen für Unternehmen so gering wie möglich halten und flexible Lösungen erlauben. Neue Regulierungen sollten den Wettbewerb um die effizientesten Lösungen stimulieren, ohne a priori bestimmte Technologien zu bevorzugen.

Wir befürworten den Einsatz von möglichst marktkonformen Regelungsinstrumenten unter anderem auf dem Gebiet des Chemikalien- und Abfallrechts. Weiterhin sollten die zu Tage getretenen Probleme bei der Umsetzung des Elektrogeräte-Gesetzes so schnell wie möglich und mittelstandsfreundlich behoben werden. Neue Vorgaben durch die europäische Ökodesign-Richtlinie sollten auf einen engen Produktkreis eingegrenzt werden. Die Politik darf die vielfältigen Chancen junger Technologien wie der Nanotechnologie nicht durch voreilige Regulierung verbauen. Insgesamt sollen umweltrechtliche Vorgaben von europäischer Ebene EU-weit möglichst binnenmarktfreundlich umgesetzt und angewendet werden.

Zusammen mit den Bundesfachverbänden des BGA-Netzwerkes kämpft der BGA auf Landes- Bundes- und EU-Ebene für die Interessen der entsprechenden Branche.

Unser Erfolg


Zusammen mit dem Verband Chemiehandel e.V. hat sich der BGA erfolgreich bei der Verabschiedung der REACH–Verordnung auf EU-Ebene für die Belange des Chemiehandels eingesetzt. Darüber hinaus wurde im Rahmen der fünften Novelle der Verpackungsverordnung das vom BGA angeprangerte Trittbrettfahrertum angegangen.

Unser Service für Mitglieder


Unsere Mitglieder bringen wir mit externen Umweltexperten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Kontakt. In den BGA-Ausschüssen können Mitglieder Erfahrungen und Wissen austauschen und sich aktiv an der Positionieren des Bundesverbandes beteiligen. Dank regelmäßiger Rundschreiben sind Mitglieder über Gesetzgebungsverfahren und aktuelle Entwicklungen informiert.